Rahmenprovision

Die Rahmenprovision ist eine Gebühr, die Banken ihren Kunden berechnen, wenn diese ihr Konto innerhalb des ihnen eingeräumten Kontorahmens überziehen. Die Rahmenprovision bewegt sich üblicherweise zwischen 0,5 % und 1,2 % p. a. des Kontorahmens und wird zusätzlich zu den anfallenden Überziehungszinsen in Rechnung gestellt.

Die Rahmenprovision fällt üblicherweise immer dann an, wenn ein Kontoinhaber den von seiner Bank zuvor eingeräumten Überziehungsrahmen innerhalb eines Monats in Anspruch nimmt. Die genaue Höhe der Rahmenprovision ergibt sich in der Regel aus dem vereinbarten Überziehungsrahmen. Sie ist üblicherweise als ein fester Prozentsatz des Überziehungsrahmens ausgestaltet und unabhängig davon, welchen Betrag aus dem Rahmen der Kunde tatsächlich genutzt hat. Der Überziehungsrahmen, häufig auch Kontorahmen genannt, wird von der Bank bei der Eröffnung des Kontos genannt und in regelmäßigen Abständen dem Geldeingang des Kunden angepasst, also nach oben oder unten hin korrigiert. Die meisten Kontorahmen bewegen sich zwischen dem zwei oder dreifachen des Nettomonatsgehalts. Bei jeder Inanspruchnahme des Rahmens wird die Bank ihrem Kunden die Rahmenprovision als Prozentsatz des Überziehungsrahmens zusätzlich zu den fälligen Überziehungszinsen in Rechnung stellen. Wer sein Konto überzieht, muss also nicht nur Überziehungszinsen, sondern auch die Provision zahlen. Die Höhe der Rahmenprovision findet sich häufig im Kleingedruckten der Vertragsunterlagen. Oft bewegt sie sich zwischen 0,5 % p. a. und 1,2 % p. a. des Kontorahmens.

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