Pensionskonto (Pensionsversicherung)

Wer hat ein Pensionskonto?

Menschen, die nach 1955 geboren worden sind, haben ein Anrecht auf ein Pensionskonto. Das Pensionskonto dient der Pensionsberechnung. Hier kann der Begriff „Konto“ für Verwirrung sorgen. Das Pensionskonto ist nämlich kein Girokonto, auf dem Geld überwiesen werden kann. Auch kann von diesem Konto kein Geld abgehoben werden. Das Pensionskonto gilt als virtuelles Konto, auf das sämtliche Beiträge der Pensionsversicherung einfließen – und das nicht als Geld, wie wir es alle kennen, sondern als Gutschrift.

Gutschriften werden gesammelt

Alle Gutschriften, die der Inhaber im Verlauf seines Lebens erhält, werden auf dem Pensionskonto gesammelt. Diese werden ein Mal im Jahr der Lohnentwicklung und allgemeinen Teuerung angepasst. So kann mitverfolgt werden, wie sich die Pensionsansprüche im laufenden Jahr entwickeln.

Gesamtgutschrift als Berechnungsgrundlage

Wenn jemand, der über ein Pensionskonto verfügt, in Pension geht, wird aus der Gesamtsumme aller Gutschriften die monatliche Bruttopension berechnet. Diese wird 14 Mal im Jahr auf dem Konto gut geschrieben. Es ist nicht möglich, die Gesamtgutschrift auf einmal von dem Pensionskonto abzuheben. Diese dient immer nur der Berechnung der gesetzlichen Pension.

Diese Pension wird ein Leben lang gezahlt

Auf diese Pension haben Berechtigte Anspruch, solange sie leben. Sie müssen sich also nie Gedanken machen, dass das Guthaben auf dem Pensionskonto irgendwann aufgebraucht ist. Die erworbenen Pensionsleistungen, die das Pensionskonto ausweist, bekommt man nur, wenn zum Regel-Pensionsalter in Pension gegangen wird. Ist diese Zeit noch nicht gekommen, erfolgen Abschläge. Geht derjenige später, gibt es dafür einen Bonus. Die Pension fällt dann höher aus.

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
0 Kommentare
Inline Feedbacks
View all comments