Kapitalertragssteuer

Die Kapitalertragssteuer ist eine Form der Einkommenssteuer und der Körperschaftssteuer. Sie wird als sogenannte Quellensteuer von dem Unternehmen einbehalten, das die Kapitalerträge eines Kunden auszahlt. Dabei kann es sich zum Beispiel um eine Bank, ein Versicherung oder eine Kapitalgesellschaft handeln. Dieses Unternehmen führt die einbehaltenen Steuererträge dann an das zuständige Finanzamt ab. Der jeweilige Steuerpflichtige muss alle Kapitalerträge in seiner Steuererklärung angeben. Dies gilt auch für Kapitalerträge, die nicht der Kapitalertragssteuer unterliegen, wie zum Beispiel Zinsen aus Privatdarlehen.

Die Kapitalertragssteuer ist in Österreich eine Abgeltungssteuer, die nach der abschließenden Festsetzung nicht mehr in das zu besteuernde Einkommen einbezogen wird.
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