BIC

Der BIC ist eine international gültige Bankleitzahl, die von der SWIFT vergeben und deshalb auch SWIFT-Code genannt wird. Der alphanumerische Code dient der eindeutigen Identifizierung einzelner Zahlungsdienstleister und muss seit Februar 2014 nur noch bei grenzüberschreitenden Zahlungen angegeben werden.

Der BIC fungiert auf Grund seiner Identifizierungsfunktion im Wesentlichen als international anerkannte und eindeutige Bankleitzahl eines bestimmten Zahlungsdienstleisters. Der BIC wird von der SWIFT (Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication) vergeben, weswegen sich häufig die synonym verwendeten Bezeichnungen SWIFT-Code oder SWIFT-BIC finden. Der BIC besteht aus acht oder elf Zeichen und setzt sich aus einem 4-stelligem Bankcode, einem 2-stelligem Ländercode, einer 2-stelligen Codierung des Ortes sowie einer 3-stelligen Filialkennzeichnung zusammen, wobei letztere lediglich optional ist. Da Zahlungsdienstleister innerhalb der Europäischen Union allerdings auch über die sogenannte IBAN (International Bank Account Number) zweifelsfrei identifiziert werden können, ist die Angabe der BIC bei grenzüberschreitenden Zahlungen nach dem SEPA-Verfahren (Single Euro Payments Area) seit Februar 2016 nicht mehr notwendig. Auf die Angabe der BIC für inländische Zahlungen nach dem SEPA-Verfahren kann schon seit Februar 2014 verzichtet werden. Ein BIC, der einem Geschäftsbetrieb außerhalb des Finanzsektors zugeordnet ist, nennt sich BEI (Business Entity Identifier).

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