Beleglose Transaktion

Bei beleglosen Transaktionen wird auf die Ausstellung von Zahlungsscheinen verzichtet. Sie bilden das Gegenstück zu beleghaften Transaktionen und finden häufig automatisiert statt, weswegen sie für die Banken recht aufwandslos durchgeführt werden können. Die Gebühren für beleglose Transaktionen sind in der Regel geringer als die Gebühren für beleghafte Transaktionen.

Beleglose Transaktionen finden automatisiert und ohne die Ausstellung eines konkreten Zahlungsbelegs statt. Sie bilden damit das direkte Gegenstück zu den sogenannten beleghaften Transaktionen, also allen Buchungen, für welche Banken einen Zahlungsbeleg ausstellen. Die wichtigsten bzw. gängigsten beleglosen Transaktionen sind Zahlungsaufträge, die selbständig über das Onlinebanking veranlasst werden (z. B. Online-Überweisung), und das Abheben von Bargeld am Bankomaten. Da für Banken bei beleglosen Transaktionen der Aufwand zur Ausstellung eines Zahlungsbelegs entfällt, werden beleglose Transaktionen häufig zu geringeren Gebühren als beleghafte Transaktionen durchgeführt. Manche Banken verzichten bei beleglosen Transaktionen auch vollständig darauf, von ihren Kunden eine Gebühr zu verlangen. Wer eine beleglose Transaktion veranlasst, verzichtet auf einen Zahlungsbeleg. Möchte er oder sie also die Durchführung einer Zahlung beweisen, gelingt dies nur durch aufwendige bzw. indiskrete Maßnahmen wie dem Vorzeigen eines Kontoauszugs. Vor allem für Unternehmen und Unternehmer bzw. Unternehmerinnen ist es deshalb von Vorteil, einen Großteil der anfallenden Transaktionen beleghaft durchzuführen. Um die hierfür anfallenden Gebühren gering zu halten, können Absprachen mit der Bank getroffen oder auf spezielle Geschäftskonten zurückgegriffen werden.

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