Bargeschäfte

Bargeschäfte werden unter Verwendung von Bargeld, d. h. Banknoten und Münzen getätigt. Sie gelten als die Urform des Zahlungsverkehrs und sind vor allem bei Privathaushalten beliebt. Geschäfte, die den Austausch hoher Geldsummen erfordern, werden allerdings häufiger bargeldlos abgewickelt.

Bargeschäfte sind dadurch gekennzeichnet, dass sie gänzlich auf die Zwischenschaltung von Banken oder Konten verzichten. Der Transfer von Zahlungen findet im Bargeschäft durch die unmittelbare Übertragung von physischem Geld (Bargeld) in Form von Banknoten oder Münzen statt. Häufig werden Bargeschäfte Zug um Zug durchgeführt, d. h. die Übertragung des Bargelds erfolgt im Gegenzug zum Erhalt einer Ware oder Dienstleistung. Das Bargeschäft gilt als die Urform des Zahlungsverkehrs und ist noch immer die unter Privathaushalten verbreitetste Form, Geschäfte abzuwickeln. Es gilt als besonders greifbar und überschaubar. Aufgrund der Notwendigkeit, Geld physisch zu transportieren, gilt das Bargeschäft jedoch insbesondere bei größeren Summen als unpraktisch und vergleichsweise unsicher. Außerdem sind Bargeschäfte anfällig für Diebstähle und Überfälle sowie Betrügereien in Form von Falschgeldgeschäften. Wirtschaft und Verwaltung setzen deshalb vorrangig auf den bargeldlosen Verkehr, bei welchem Banken zwischengeschaltet sind, auf deren Konten Geld ein- bzw. ausgezahlt oder überwiesen wird. Der Vorteil des Bargeschäfts liegt darin, dass Zahlungen ohne jegliche Zeitverzögerung (z. B. Überweisungsdauer) oder den aufwendigen Austausch von Daten (z. B. IBAN) getätigt werden können.

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