Bankomatkarte

Die Bankomatkarte ist eine Debitkarte, die in Österreich und dem Ausland zum bargeldlosen Bezahlen und dem Abheben von Bargeld genutzt werden kann. Im Gegensatz zu einer Kreditkarte ist die Bankomatkarte mit dem Girokonto des Karteninhabers unmittelbar verknüpft, sodass dieses nach Benützung der Karte belastet wird.

Bei einer Bankomatkarte handelt es sich um eine Debitkarte aus Kunststoff, die zur bargeldlosen Bezahlung von Waren oder Dienstleistungen sowie zum Abheben von Geld am Bankomaten eingesetzt werden kann. Anders als bei einer Kreditkarte ist die Bankomatkarte direkt und unmittelbar mit dem Girokonto des Karteninhabers verbunden, sodass dessen Konto sofort (je nach Zahlungsverfahren auch erst nach einigen Tagen) debitiert, also belastet, wird. In Österreich kommt ein flächendeckendes System an Maestro-Karten zum Einsatz, welches von Payment Services Austria (PSA) zentral gesteuert und verwaltet wird. Es besteht ein System von mehr als 7.600 Bankomaten im gesamten Land, an welchen kostenlos Bargeld abgehoben werden kann. Sowohl inländische als auch ausländische Maestro-Karten können hierzu und zum bargeldlosen Bezahlen im Geschäft genutzt werden. Zur Verwendung der Karte ist aus Sicherheitsgründen häufig die Eingabe einer PIN (persönliche Identifikationsnummer) nötig, um sicherzustellen, dass ausschließlich der Karteninhaber die Bankomatkarte verwendet. Mit der Bankomatkarte kann darüber hinaus auch im Ausland bargeldlos bezahlt und an ca. 2 Millionen Geldausgabeautomaten weltweit (oft gegen Gebühr) Geld abgehoben werden. Seit kurzem ist es mit der Bankomatkarte auch möglich, Beträge von bis zu 25 Euro kontaktlos und ohne die Eingabe einer PIN zu bezahlen.

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