Bankomat

Bankomaten sind also Bargeld-Beschaffungsmaschinen. Sie dienen den Menschen, indem sie in zivilisierten Ländern herumstehen und 24 Stunden am Tag Geld ausgeben können. Sie geben jedoch nur Geld aus, wenn auf einem zugehörigen Konto zur Kontokarte auch tatsächlich Geld vorhanden, oder eine Überziehung des Kontos möglich ist.

Der Bankomat ist ein Geldausgabeautomat. Darunter versteht man ein technisches Gerät zur Bargeldabhebung, welches durch Selbstbedienung der Kunden von ihrem Konto abgebuchtes Geld ausgibt. Der Bankomat wurde schon vor dem PC erfunden und war der erste Computerterminal.

Bankomaten sind heutzutage etwa 150 cm groß. Man steht ihnen „Auge in Auge“ gegenüber. Sie haben an der Bedienungsseite einen Bildschirm. Umgangssprachlich „spuckt“ der Bankomat Geld aus. Er spuckt es aus seinem Mund, wenn man die Bedienungsseite mit dem Bildschirm als Gesicht versteht. Meist kann man in mehreren Sprachen mit dem Bankomat kommunizieren.

Für die Bedienung benötigt man eine Kontokarte oder Kreditkarte. Man schiebt sie in den Bankomat und muss dann sein Passwort eingeben. Der Bankomat fragt, was man tun möchte: Bargeld auf die Kontokarte aufladen zum schnellen Gebrauch, Bargeld abheben, oder zum Beispiel das Mobiltelefonkonto aufladen. Die gebräuchlichste Form ist die Abhebung von Bargeld. Man tippt ein, wieviel Bargeld man haben möchte, und bestätigt die Beauftragung. Ist das Konto gedeckt, erhält man zuerst die Kontokarte zurück und dann das Bargeld. Meist kann man 400 Euro pro Tag und Kontokarte beheben.

Standorte der Bankomaten sind eigene Zonen in den Banken und Sparkassen. Meist befinden sie sich am Eingang in der Selbstbedienungszone und sind auch am Wochenende und nachts zugänglich. Ein weiterer Standort von Bankomaten ist an der Bankfassade. Hier wird der Bankomat in die Fassade integriert, und ist vom Straßenraum aus zugänglich. In den letzten Jahren haben sich noch weitere Standorte etabliert: so bieten zahlreiche Supermärkte Bankomaten im Eingangsbereich an.

Ein Bankomatstandort wird mit einer grün-blau leuchtenden Markierung an der Fassade symbolisiert. Diese Markierung steht ein wenig in den Straßenraum hinein und lässt schon von weitem erkennen, dass sich hier ein Bankomat befindet. Auf der Suche nach einem Bankomaten sollte man also nach diesem grün-blauen Zeichen oder nach einer Bank Ausschau halten. Es gibt kaum eine Bank, die keinen Automaten hat.

Es ist unbedingt darauf zu achten, dass das eingegebene Passwort bei Benutzung des Bankomaten nicht von anderen herumstehenden Passanten mitnotiert wird. Die kriminelle Energie um diese Machinen herum ist groß. Deshalb sollte man immer wachsam bleiben. Meistens während der Nachtzeit, kommen auch sogenannte Bankomatsprengungen vor: Hierbei werden ganze Portale von Banken gesprengt, um das vorhandene Bargeld des Bankomaten zu stehlen.

Besonders beliebt ist die Bargeldabhebung am Bankomat im Ausland, da die Währungs – Wechselgebühren relativ günstig sind. Im Ausland erhält man vom Bankomat die dort landesübliche Währung „ausgespuckt“.

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